da hat sich der herr geografieprofessor aber ganz schön vertan. er hat sich definitiv zu wenig zum anziehen mitgenommen. mit einer langen hose kommt er sicher nicht über die runden, es sei den er begeht an seinem sitznachbar beim rückflug ein geruchliches attentat. tagsüber geht es hier gerade mal über 10grad und man kann von glück reden, dass es nur stürmt und es nicht regnet. die gletscher lachen bis weit herunter. das große aber: so eine landschaft mit dem rio baker und seinen seen mischt ein bild das man nicht vergisst. der baker hat ein türkis und setzt sich gegenüber dem fels und den gletscherbedeckten bergen voll in szene. die größten wellen und unkontrollierbarsten strudel versetzen alle, die den baker abreiten in 20 minuten terror. unten angelangt pfeift einem die lunge ein lied. genial.
ich kann gerade jetzt nicht mehr von glück reden. es hat zu stürmen und zu regnen aus kübeln begonnen. das sind sicher neujahrsgrüße aus der antarktis. gott sei dank haben wir uns entschieden eine klapprige hütte zu nehmen, wo es zumindest trocken und annähernd windstill ist. leider eben nur annähernd, weil sie so schlecht gebaut ist und überall löcher und spalten sind.
This is nice, very nice. Chile Land, Leute und Leben. Lust und Laune. Such as Life.
Samstag, 4. Januar 2014
patagonia
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