vulcanes e lagos, e siguro! rios
es wäre unfair chile als solches zu beschreiben. es wäre das gleiche, wenn man einen wiener mit einem voarlberger in einen topf werfen wollte. also sprechen wir hier lieber von der region südlich von pucon den anden entlang. dabei gehört argentinien mit dazu.
also das markanteste an der landschaft sind seine vulkane und bergrücken, die auf vulkanische vergangenheit hinweisen. dann sind da die subtropischen urwälder und die unberührte natur, und selbst das ist zu platt, denn wenn man nach süden reist hält die gegend überraschungen bereit. fährt man über den einen pass und begibt sich ins lee der anden breitet sich da eine wüstenähnliche landschaft vor einem aus. fährt man über den nächsten pass zurück, breiten sich subtropische wälder unterhalb gletscherbedeckten vulkanen inmitten einer seelandschaft aus. aber was sind schon subtropische wälder. einerseits gibts da viel bambus und urwaldriesen mit selsamerweise winziger blättern und andererseits wieder fast tropische bäume und pflanzen in blüte.
die flüsse sind nicht weniger atemberaubend. klingende namen wie palguin oder golgo reißen sich über kaskaden nach unten. ein wasserfall nach dem anderen, aber dazwischen schöne pools, die genug zeit bieten, um im falle des falles entspannt ans ufer zu schwimmen. der höchste? 80 feet so ca. 27 meter. beim aufprall gehts sicher erst mal richtung drittes untergeschoß. vom paddel hat man sich hoffentlich schon im flug entledigt. sonst gilt es nur zu warten, erst auf den impact, dann darauf, dass das strudelwasser dich wieder freigibt. die nasennebenhöhlen bis obenhin mit wasser gefüllt, weiche knie und definitiv keine ruhige hand sind das was bleibt, abgesehen von einer kleinen nebensächlichkeit der kurzen unsterblichkeit. (scheiße! klingt das geschwollen)
This is nice, very nice. Chile Land, Leute und Leben. Lust und Laune. Such as Life.
Donnerstag, 26. Dezember 2013
vulcanes e lagos e siguro! rios
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